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Praktische Berufsbekleidung für Handwerker

Ohne geht es nicht: Im Handwerk sind Arbeiter auf solide, funktionale und robuste Berufsbekleidung angewiesen. Dabei kommt es längst nicht nur auf einen soliden Schutz an. An langen Arbeitstagen müssen Hose und Jacke bequem sein, zudem sollte die Arbeitskleidung mit praktischen Extras und Taschenformaten als geheimer Helfer agieren. Woran Sie gute Berufsbekleidung für Handwerker erkennen, welche Zertifizierungen relevant sind und warum kleine Extras eine große Wirkung im Alltag haben, fassen die Experten von ROFA für Sie hier zusammen.

Arbeitskleidung oder Schutzkleidung – wo liegt eigentlich der Unterschied?

Auch wenn die Begriffe im Alltag oft synonym verwendet werden: Arbeitskleidung und Schutzkleidung sind nicht dasselbe.

Arbeitskleidung ist in erster Linie auf Komfort, Funktionalität und Langlebigkeit ausgelegt – also genau das, worauf es im Handwerk ankommt. Sie begleitet den Arbeitsalltag zuverlässig, schützt vor Schmutz, mechanischen Belastungen und sorgt für ein einheitliches Auftreten.

Schutzkleidung (PSA) hingegen erfüllt klare gesetzliche Vorgaben und Normen, um Träger:innen gezielt vor konkreten Gefahren zu schützen – etwa vor Hitze, Chemikalien oder elektrischen Lichtbögen. Auch Warnschutzkleidung zählt zur PSA, da sie durch auffällige Farben und Reflexstreifen für bessere Sichtbarkeit sorgt und somit ein aktiver Bestandteil der persönlichen Sicherheit ist.

Im Handwerk kommt in vielen Fällen robuste Arbeitskleidung zum Einsatz – in bestimmten Bereichen (z. B. bei Arbeiten im Straßenverkehr oder auf dem Dach) kann jedoch auch schutzklassifizierte Bekleidung nach EN-Norm erforderlich sein. Es lohnt sich also, bei der Auswahl genau hinzuschauen:
Geht es "nur" um Funktionalität – oder um normgerechten Schutz vor Gefahren?

Wenn Berufsbekleidung zum Schutzengel wird: Handwerker brauchen durchdachtes Equipment

Auch wenn die Jeans ursprünglich als Arbeitskleidung entwickelt wurde, ist ihr Einsatz im Handwerk heute nicht empfehlenswert. Stattdessen erfolgt konsequent der Griff zu spezieller Berufsbekleidung, die für Handwerker im Alltag entscheidende Vorzüge mitbringt. Doch beim Blick auf die wichtigste Aufgabe, den Schutz der Arbeiter, geraten stylisches Design und Ausstattungsdetails schnell in den Hintergrund. Tatsächlich ist die Absicherung für gängige Gefahren, die am Arbeitsplatz warten, die wichtigste Aufgabe der Arbeitskleidung im Handwerk.

Unabdingbar ist bei jeder Arbeitshose und Arbeitsjacke für Handwerker ebenso ein solider mechanischer Schutz. Spezielle robuste Materialien und durchdachte Verarbeitungsweisen verhindern einen schnellen Abrieb der Stoffe, schützen vor versehentlichen Schnitten und federn Stöße ab.

Welche der Funktionen für den einzelnen Profi besonders wichtig sind, hängt davon ab, in welchen Gewerken er aktiv ist. So haben Zimmereien mitunter andere Anforderungen an ihre Berufsbekleidung als Dachdecker und Elektriker.

Berufsbekleidung für Handwerker spart nicht an Komfort: Durchdachte Details sichern Bewegungsfreiheit

Tragekomfort und leichte, hautfreundliche Materialien spielen eine immer größere Rolle. Auch nach bis zu zehn Stunden soll sich die Berufsbekleidung für Handwerker möglichst komfortabel anfühlen und nicht als störend wahrgenommen werden, da reicht der klassische „Blaumann“ lange nicht mehr aus. Durch spezielle ergonomische Schnitte fördert die Arbeitskleidung während der körperlichen Arbeit Komfort und Flexibilität. Ob Sie sich in der Arbeitsbekleidung wohlfühlen, hängt vor allem von einzelnen Merkmalen ab:

  • Stretch-Zonen: Robuste Stoffe sind bei der Berufsbekleidung essenziell, für Handwerker ist es aber auch wichtig, dass sie sich möglichst ohne Einschränkungen bewegen können. Durch Stretch-Zonen, die clever im Knie- und Rückenbereich verarbeitet werden, ist das möglich.
  • Verstellbare Bündchen und Weiten: Jeder Körper ist individuell und stellt damit für einen möglichst hohen Komfort auch unterschiedliche Anforderungen an die getragene Kleidung. Durch verstellbare Bündchen und regulierbare Taillenweiten gewährleisten die Hersteller, dass sich etwa die Arbeitshose dem einzelnen Handwerker anpassen lässt.
  • Leichte Materialien: Die für die Berufsbekleidung verwendeten Materialien müssen einen regelrechten Spagat erfüllen. Einerseits müssen die Materialien dick und derb sein, sodass Stöße und Schnitte nicht sofort zur Gefahr werden, andererseits ist Leichtigkeit gefragt.

Um den gewünschten Tragekomfort zu erreichen, wird nicht nur auf hochwertige Materialien, sondern auch auf cleveres Produktdesign, wie vorgeformte Ärmel und ergonomische Schnitte, und eine durchdachte Fertigung gesetzt. Gleichzeitig muss natürlich auch darauf geachtet werden, dass die Kleidung zum Tätigkeitsprofil des jeweiligen Handwerkers passt.

Auf die Materialien kommt es an: Was gilt für Berufsbekleidung für Handwerker?

Langlebigkeit, Komfort und funktionale Eigenschaften: Die Anforderungen, die an Materialien für die Berufsbekleidung für Handwerker gestellt werden, sind vielfältig. Einerseits braucht es robuste Stoffe wie Canvas, Mischgewebe und Cordura, andererseits muss die Arbeitskleidung aber auch pflegeleicht sein. Weiterhin ist es wichtig, dass sie waschbeständig ausfällt, sodass einem langen Einsatz nichts im Weg steht.

Immer mehr Hersteller setzen bei der Arbeitskleidung fürs Handwerk auf innovative Materialmischungen. Einerseits gewährleisten sie so die Atmungsaktivität, andererseits erfüllen diese die Anforderungen an nachhaltige Berufsbekleidung. Doch vor allem in der Textilbranche gilt: Langlebigkeit ist der Schlüssel zur Nachhaltigkeit. Nur langlebige Arbeitskleidung ist tatsächlich ressourcenschonend.

Daher ist es wichtig, bei der Auswahl die Kosten nicht isoliert zu betrachten. Natürlich sorgen hochwertige Materialien auch für höhere Kosten, dafür ist die Einsatzdauer aber deutlich länger. Das ermöglicht wiederum ein vielversprechendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Praktische Extras machen Berufsbekleidung für Handwerker zum stillen Helfer

Solide Materialien und eine durchdachte Verarbeitung bilden die Grundlagen guter Berufsbekleidung für Handwerker. Um die Funktionalität zu erhöhen, setzen viele Hersteller außerdem auf praktische Extras. Dazu gehören:

  • Hammerschlaufe
  • Zollstocktasche
  • Knietaschen
  • große Seitentaschen.

Welche Extras und Eigenschaften der Arbeitskleidung für Sie interessant sind, hängt vor allem von Ihrem Arbeitsbereich ab. Behalten Sie zudem die Jahreszeiten bei der Auswahl im Blick. In den Sommermonaten sind Sie besonders auf eine gute Belüftung angewiesen, sodass Sie nicht unnötig viel schwitzen. Hier macht es ebenfalls Sinn, Arbeitskleidung mit UV-Schutz zu wählen und sich beispielsweise mit einer Cap vor großen Hitzeeinwirkungen zu schützen. Im Winter bedarf es dagegen einer zusätzlichen Isolierung. Hier macht der Einsatz zusätzlicher Wetterschutzkleidung nach der europäischen Norm EN 343 Sinn.